abstract animals (2013)

Die Ausstellung Bee Gee // abstract animals beschäftigen sie sich mit der technischen Setzung der Musikkassette und entdecken dabei das Poetische, Filigrane und Rohe an dem Medium. Die Beiden verbindet die Faszination für technische Gegenstände aus unserem Alltag. Sie interessieren sich genauso für die materielle wie die musikalische Komponente der Kassette und des Abspielgerätes. So schaffen sie eine Installation aus bespielten, beschriebenen und beschleunigten Magnetbändern und erzeugen so Laute und Klänge zwischen menschlicher und tierischer Prägung, Texte zwischen konkreten und abstrakten Buchstabenfolgen. Als Endlosschleife angelegt, entstehen immer neue Überlagerungen, verschiedene Abspielgeschwindigkeiten schaffen Struktur. Bee Gee // abstract animals siedelt sich irgendwo zwischen Komposition, Text und Installation an.

Les animaux sauvages (Corsin Gaudenz)
Die collageartig zusammengestellten Schnipsel liefern den Soundtrack zu fragmentarischen Tiergeschichten. Diese sind mit der Schreibmaschine auf die Bänder geschrieben und wiederholen sich in der Endlosschleife.

Schwarzwald (Klaas Hübner)
Durch die programmierte Beschleunigung und Verlangsamung sowie die Änderung der Laufrichtung der Bänder werden einfache, mit dem  Mund erzeugten Geräusche, zu einer Komposition aus abstrakten Tierlauten. So zeigt sich das Kassettengerät mit seinen nachvollziehbaren Mechanismen der Verfremdung.

KONZEPT UND UMSETZUNG: Corsin Gaudenz und Klaas Hübner / Projektraum van horbourg / Zürich 2013

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